Samstag, 16. Mai 2009

Außenhaltung für Kaninchen im Winter

 

Wertvolle Tips für die Außenhaltung von Kaninchen im Winter

Ihren schon vorhandenen Stall müssen Sie im Winter gut isolieren, das bedeutet mit Styropor und mit viel Stroh für die Wärmedämmung.

Damit ganzjährig außenlebende Kaninchen gut durch die kalte Jahreszeit kommen, brauchen sie genügend Bewegung. Das Freigehege sollte deshalb immer zur Verfügung stehen und vor eventuellem Wind geschützt sein. Die Kaninchen brauchen soviel Platz im Gehege, dass sie sich mit "Sport" warmhalten können (auch wieder mindestens 4-6m² bei zwei Tieren).

Die offene Seite des Käfigs könnte in Richtung vormittäglicher Sonne (Osten) zeigen, damit wenigstens ein paar mildere Sonnenstrahlen das innere des Käfigs erhellen, aber nicht so , dass der Käfig hinterher in der prallen Sonne steht (Gefahr eines Hitzeschlags). Im Winter wird das ganze zum Belastungstest.

Grünfutter und Wasser gefrieren oft schneller, als sie es zu sich nehmen können. Das Wasser sollte deshalb mehrmals täglich leicht erwärmt ausgetauscht werden. Vorallem bei Nippeltränken mit einem schmalen Metallrohr ist die Eisbildung sehr hoch. Deshalb sollte es besser aus einem Napf gegeben werden.

 

Einzelkaninchen gehören gerade im Winter nicht nach draußen, wer wärmt das arme Tier denn am Tag und in der Nacht? Ganz abgesehen davon, dass die Einzelhaltung sowieso eine Qual für das Tier ist!