Samstag, 16. Mai 2009

Außenhaltung von Kaninchen im Sommer

 

Wertvolle Tipps für die Außenhaltung von Kaninchen im Sommer.

Sollten Sie einen Garten besitzen: Bauen Sie Ihren Schützlingen ein Freigehege bzw. Außengehege. Alles was Sie für Ihr Außengehege benötigen, bekommen Sie im Baumarkt. Diese Möglichkeit ist auch für die Haltung einer ganzen Kaninchenfamilie geeignet.

Das Gehege soll so groß sein (mindestens 4-6 qm²) dass 2 Tiere darin Platz haben.

Setzen Sie Holzpflöcke in gleichmäßigem Abstand in die Erde, die Sie vorher mit Maschendraht umspannt haben, der in den Boden eingegraben werden muss. Kaninchen können über einen niedrigen Zaun springen und bedenken Sie auch, dass gerade wegen anderer Tiere z.B. Katzen, Hunden, Mardern und großen Vögeln der Zaun etwas höher und abgedeckt sein muss.

Da Kaninchen einen ausgeprägten Drang zum buddeln haben, legen Sie ein grobmaschiges Gitter (durch das das Kaninchen nicht mehr durch passt) oder Kreuzsteinfließen auf den Rasen, so haben die Kaninchen auch gleichzeitig, durch Wiese und harten Boden, die optimale Abnutzung der Krallen.

Im Gehege sollte ein großes stabiles Holzhaus mit Dach stehen, damit die Kaninchen sich darin zurückziehen können, wenn es z.B. einmal regnet. Dieses Haus sollte auf jeden Fall mit Holzschutzmittel (ungiftig!!!) behandelt sein, damit es der Witterung stand hält. Auch sollten sich noch andere Spielsachen in dem Gehege befinden wie etwa Hindernisse aus Ziegelsteinen, Röhren, Ästen ect. Selbstverständlich auch ein Futter- und Wassernapf, diese müssen wegen der Witterung meist öfter gereinigt werden als in der Wohnung.

Nachts müssen die Kaninchen unbedingt in den Käfig gesperrt werden, weil sie sonst von Mardern gerissen werden könnten.