SEHR WICHTIG!!!!!!!!!!! BITTE ALLE MITMACHEN, UNTERSCHREIBEN, EINSTELLEN UND WEITERLEITEN!


 
Stoppt die Tierversuche und den weiteren Ausbau des Labors am Max-Planck-Institut in Tübingen

 https://www.openpetition.de/petition/online/stoppt-die-tierversuche-und-den-weiteren-ausbau-des-labors-am-max-planck-institut-in-tuebingen

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2. Großdemo gegen die grausamen Affenversuche im Max-Planck-Institut in Tübingen. 


Datum: Samstag - 25.10.2014

Ort: Stuttgart 

Zeit: 14:00 - 17:00 Uhr

 
Hintergrund:

SOKO Tierschutz e.V. deckte das Leid der Affen in einer Undercoverrecherche auf:

 https://www.soko-tierschutz.org/de/tierversuche-tuebingen.html


Die Regierung, die Grünen und die Überwachungsbehörde zeigen wenig Interesse an der Aufklärung und einem Ende des Tierleids. Wir fordern ein Ende der Versuche, die Verhinderung eines neuen Affenlabors des MPI und den Stopp der Primatenimporte!


Unsere lautstarke Demo in Tübingen am 20.09. zählte mehr als 1200 TeilnehmerInnen:

 https://www.soko-tierschutz.org/de/kampagne-und-demos.html


In Stuttgart werden NOCH MEHR sein!


Teilt die Veranstaltung und ladet Freunde ein, um der Tierversuchslobby einen Denkzettel zu verpassen.


 https://www.facebook.com/events/345643748942378/?ref=22
 
 https://www.facebook.com/pages/Stoppt-Die-Tierversuche-Am-Max-Planck-Institut-in-Tübingen/476019555868489
 
 https://www.facebook.com/events/360964637394560/?ref=22 

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Hallo,

Mein Name ist Stella, ich bin ein Rhesus-Affe und wurde auf einer Zuchtfarm in Ländern wie Mauritius, China oder Vietnam geboren. Dort fand ich mein Leben nicht besonders schön aber da ahnte ich noch nicht für welch schlimmes Schicksal ich bestimmt bin…Als ich groß und stark genug war wurde ich mit vielen anderen Affen mit Flugzeugen und Schiffen nach Europa transportiert.

Meine Reise endete hier. Im Max-Planck-Institut in Tübingen.

Hier werde ich als Versuchstier für die Grundlagenforschung benutzt. Sie erforschen an mir und meinen Artgenossen die Grundlagen der Funktionsweise des Gehirns.
 Um diese Funktionsweisen zu erforschen haben sie uns eine sogenannte “Kammern“ in den Schädel implantiert die direkt ins Gehirn führen. Nach der Operation hatte ich tagelang grausame schmerzen und habe immer wieder versucht mir das Implantat aus meinem Kopf heraus zu reißen…ohne Erfolg.

Ein paar von uns werden Viren ins Gehirn injiziert, nach einigen Wochen werden sie getötet, ihnen wird das Hirn entnommen und untersucht.

Ich wurde von meinen Pflegern in einen sogenannten Primatenstuhl gesetzt. Dort drin kann ich mich nicht bewegen, ich werde in einen dunklen Raum gebracht, hier wird mein Kopf mit der Halterung an meinem Schädel fixiert damit ich auch meinen Kopf nicht mehr bewegen kann…Ich bin gefesselt wie auf einer Folterbank! Ich muss stundenlang auf visuelle Reize reagieren und das obwohl ich so einen Durst habe. Aber nur wenn ich richtig reagiere werde ich mit ein wenig Flüssigkeit belohnt..
 Manchmal war ich so verzweifelt und verdurstet das ich meinen eigenen Urin getrunken habe.

Mittlerweile muss ich an diesem Experiment nicht mehr teilnehmen, mein Implantat hat sich schwer entzündet, ich muss mich jeden Tag übergeben, seit kurzem bin ich deswegen auch noch halbseitig gelähmt und kann mich kaum noch bewegen obwohl ich immer ein sehr aktiver Affe war. Doch jetzt Kauer ich hier nur noch in meiner Ecke und warte auf den “Endversuch“ wie die Forscher es hier nennen. Noch ein letztes Experiment bevor sie mich dann Endgültig töten…Doch ich bin froh das ich dann endlich von meinen schlimmen Leiden erlöst werde und ich keinen grausamen Experimente mehr über mich ergehen lassen muss!

Ich erzähle euch meine Leidensgeschichte weil ich hoffe dass die Tierversuche endlich ein Ende finden. Für mich ist es zu spät, ich habe mein ganzes Leben nur Trauer, Angst und Schmerzen erfahren..und warte nun auf meinen sicheren Tod.

STOPPT TIERVERSUCHE UND VERHINDERT DAS NOCH MEHR TIERE SO EIN GRAUSAMES SCHICKSAL EREILT WIE MICH !!!

Fordert von Dr. Jörn Hilmers, dem leitenden Veterinärdirektor des Regierungspräsidiums Tübingen, keine weiteren Versuche zu genehmigen und den geplanten Ausbau des Tierlabors zu stoppen und rettet damit Tierleben!

In Tübingen werden noch immer überaus grausame und medizinisch irrelevante Hirnversuche an Affen durchgeführt, wie sie in anderen Bundesländern von den zuständigen Behörden nicht mehr genehmigt wurden.
 Diese Versuche dienen Ausschließlich zur Grundlagenforschung. Die Experimente mit den Tieren grenzen an schwere Folter! Sehr qualvoll, und zudem völlig ohne Bedeutung für die Erforschung oder Entwicklung von Medikamenten für Menschen.

Tierversuche werden immer wieder gerechtfertigt mit der Aussage, dass die Experimente an den Tieren uns Menschen zugutekommt.
 Angeblich seien Tierversuche notwendig, um die Produkte, die wir benutzen, für uns sicher zu machen und um neue Behandlungsmethoden für kranke Menschen zu finden. Ist es dafür notwendig Tieren die Blutzufuhr zum Gehirn zu unterbrechen um einen Schlaganfall auszulösen? Ihnen Tumore einzupflanzen? Ihnen Tagelang kein Futter und Wasser zu gewähren? Ihnen sogenannte „Kammern“ ins Gehirn zu implantieren? Ihnen einen tödlichen Ebola-Virus zu injizieren um zu testen ob das Medikament wirkt?

NEIN!

Kein Argument der Welt rechtfertigt die Quälerei und Misshandlung von Lebewesen. Es wird immer wieder behauptet, man könne nicht auf Tierversuche verzichten, weil man für die Erforschung und Entwicklung von Medikamenten einen “kompletten Organismus“ bräuchte. Bei Tieren handelt es sich zwar um einen ganzen Organismus, aber um den falschen. Tiere und Menschen unterscheiden sich hinsichtlich Anatomie, Physiologie und Stoffwechsel wesentlich voneinander. Selbst Tiere verschiedener Arten können auf Chemikalien und Medikamente ganz unterschiedlich reagieren. Nach der Durchführung eines Tierversuchs kann nicht vorausgesagt werden, ob Menschen genauso oder anders reagieren werden.

Zusätzlich möchte ich das Thema auch aus der ethischen Sicht betrachten.
 Im Tierversuch werden Tiere zu Messinstrumenten, die nach dem Gebrauch förmlich weggeworfen werden, oder in irgendwelchen Käfigen auf ihren Tod warten, weil die Medikamente nicht wie erhofft angeschlagen haben und sie an dem tödlichen Virus oder ähnlichem sterben. Affen sollen zu 90% und mehr uns Menschen ähneln, sie empfinden Freude, Trauer, Angst sowie wie jeder von uns..Diese Lebewesen und alle anderen Lebewesen haben ein Recht darauf zu LEBEN! Ohne Angst, Schmerz und vom Mensch künstlich erzeugte Krankheiten die die Tiere oftmals über Jahre dahin vegetieren lassen.

Mit sehr vielen Unterschriften können wir hoffentlich etwas für die gequälten Tiere tun und dafür sorgen das keine weiteren Tiere das gleiche schlimme Schicksal ereilt!

https://www.openpetition.de/petition/online/stoppt-die-tierversuche-und-den-weiteren-ausbau-des-labors-am-max-planck-institut-in-tuebingen

Stoppt die Tierversuche und den weiteren Ausbau des Labors am Max-Planck-Institut in Tübingen -...!!!!!

 <form onsubmit="return window.confirm("Sie sind dabei, Informationen an eine externe Seite zu übermitteln. \nSind Sie sicher?");" target="_blank" rel="async"> 

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am 25.10. findet in Stuttgart (14 Uhr, Schloßplatz siehe weiter facebook o. homepage der Soko Tierschutz) die zweite große Demo gegen die

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während 2 Folgesendungen Stern-TV aufgezeigten unglaublichen Mißstände in Tierversuchslaboren (hier Max-Planck-Inst. Tübingen) statt.
 Die erste Demo hatte zwischen 1.000-1.200 Teilnehmer und wurde binnen 2 Wochen aus dem Boden gestampft. Man sieht, der Unmut ist
 riesengroß, der Schock in den Menschen unglaublich. Selbiges zeigt auch die Teilnehmeraktivität der Petition, welche wir Ihnen hier anhängen.
 Binnen Sekunden unterschreiben mehrere Menschen gegen diese Skandale mit unseren Steuergeldern.
  
 Bitte verteilen Sie diese Petition und vielleicht auch den Hinweis zu dieser großen Demonstration gegen die dortige Landesregierung, welche diese Gelderverteilung und Zustimmungsverfahren trotz der widerlichen Bilder auf youtube oder Stern-TV nach wie  vor als zumutbar für Tiere und unsere Steuerbeutel erachtet.
  
 Wer nicht zur Demo kommt, jedoch noch immer unter dem Eindruck der nur schwer verdaulichen Bilder und Informationen seitens Stern-TV usw. steht, der kann laut Auskunft der Soko Tierschutz, deren Undercover-Arbeit diese jetzige Bewegung überhaupt ermöglichte, auch gern folgendes tun - bitte macht alle mit:
  
 Hier sind die Verantwortlichen im Bezug auf Tübingen:
 
 Unsere Forderung ist klar:

 1) Widerruf aller laufenden Genehmigungen
 2) Keine neuen Genehmigungen für Tierversuche am MPI
 3) Keine Einfuhrgenehmigung für weitere Primaten
 4) Absage an die massive Erweiterung des Tierversuchslabors.
 
 Hier finden Sie die Kontaktdaten (bleiben Sie sachlich und freundlich

 bitte) Dr. Jörn Hilmers, Ltd. Veterinärdirektor Telefon: 07071 757-3385
 E-Mail:  joern.hilmers@rpt.bwl.de Stellvertretung: Dr. Conrad Maas,
 Veterinärdirektor Telefon: 07071 757-3386 E-Mail:  conrad.maas@rpt.bwl.de
 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Baden-Württemberg Königstraße 78, 70173 Stuttgart,

Tel. (0711) 99359-0  landesverband@gruene-bw.de

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 https://www.change.org/p/boris-palmer-oberbürgermeister-tübingen-bitte-setzen-sie-sich-für-den-stop-des-leids-der-affen-am-max-planck-institut-ein?utm_source=action_alert&utm_medium=email&utm_campaign=148040&alert_id=souQfnBCcL_0%2FzCyNSICXKoSBOAKe6KGPkoUWLLMkjvtmxjusTSw5g%3D 

Bitte setzen Sie sich für den Stop des Leids der Affen am Max Planck Institut ein!

Im Juni 2005 wurde das Franz-Penzoldt-Zentrum der Universität Erlangen in der Palasanlage fertig gestellt. Die als Tierexperimentelles Zentrum (TEZ) geplante Einrichtung erhielt später den unverfänglicheren Namen. In dem 27 Millionen Euro teuren, aus öffentlichen Mitteln finanzierten Neubau wurden auf gigantischen 2.300 Quadratmetern Tierställe  und OP-Räume mit aufwendigster Technik eingerichtet. Die über viele Institut versreute Tierversuchslabors sollten in einem Gebäude zusammengelegt werden. Trotzdem werden auch weiterhin Tierversuche in den einzelnen Einrichtungen durchgeführt. Durch die Erhöhung der Kapazitäten ist aber eher eine Auswertung der Tierversuche wahrscheinlich.

 

Institut für Experimentelle und Klinische Pharmakologie und Toxikologie, Universität Erlangen-Nürnberg, Fahrstraße 17, 91054 Erlangen

Um die Verarbeitung von Schmerzreizen im Rückenmark zu ergründen, werden genetisch veränderte Mäuse und „Wildtyp“-Mäuse verwendet. Mit Hilfe verschiedener Schmerztests wird die Schmerzempfindlichkeit der Tiere miteinander verglichen. So wird Formalin in eine Hinterpfote injiziert, um einen ironischen Schmerz hervorzurufen. Die Schmerzzuckungen der Pfote werden eine Stunde lang beobachtet.  Bei anderen Mäusen wird der Ischiasnerv abgebunden, um Schmerz durch Nervenschädigung zu erzeugen. Ein Hitzeschmerz wird durch einen auf eine Pfote gerichteten Hitzstrahl erzeugt. Durch auftragen von Azeton auf eine Pfote wird ein Kälteschmerz ausgelöst. Es wird die Zeit gemessen, bis die Maus ihre Pfote leckt oder schüttelt. Dann werden die Mäuse getötet, um Nervenströme im Rückenmark zu messen.

 

Millionenfaches Leid

Das Beispiel zeigt, wie grausam Tierversuche sind. Mehr als zweieinhalb Millionen Mäuse, Ratten, Affen, Hunde, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen und andere Tiere werden jedes Jahr in deutschen Laboratorien gequält und getötet. Im Tierversuch werden Tiere wie Messinstrumente behandelt, die nach Gebrauch weggeworfen werden. Doch Tiere sind fühlende, leidensfähige Mitgeschöpfe, die Freude und Angst empfinden,  Schmerz und Qualen erleiden, genau wie wir.

In Erlangen wurden qualvollste Tierversuche sogar unter Deckmantel des Tierschutzes durchgeführt. Prof. Kay Brune ist ein vehementer Verfechter von Tierversuchen und das war von 2003 bis 2088 des „Doerenkamp-Lehrstuhls für Innovationen Im Tier und Verbraucherschutz „. Unter seiner Federführung fanden im Namen des Tierschutzes Schmerzversuche an Tieren, wir in den oben genannten Beispiel, und andere Grausamkeiten statt.

 

Völlig unterschiedlich

Tiere und Menschen unterscheiden sich in Körperbau, Organfunktion und Stoffwechsel voneinander. Ein und dieselbe Substanz kann bei Tier und Mensch zu völlig unterschiedlichen Reaktionen führen. So ist zum Beispiel Penicillingut verträglich für Menschen, aber schädlich für Meerschweinchen. Arsen ist tödlich für Menschen, für Schafe nicht. Asbest verursacht bei Menschen Krebs, bei Ratten nicht. Beim Süßstoff Saccharin ist es umgekehrt. Die Ergebnisse von Tierversuchen sind deshalb  nicht mit der nötigen Zuverlässigkeit auf den Menschen übertragbar.

 

Abteilung für Plastische und Handchirurgie, Universitätsklinikum Erlangen, Krankenhausstraße 12, 91054 Erlangen

 Bei sieben Merinoschafen wurden unter Narkose eine Hinterbeinvene und –Arterie, die an der Innenseite des Oberschenkels velaufen, abgebunden, durchgeschnitten und die Enden dann mikrochirurgisch wieder zusammengenäht. Auf diese Weise wird aus den Blutgefäßen eine Schlaufe kreiert. Das Blut fließt nun nicht mehr durch das Bein, sondern durch die Schlaufe. Die Schlaufe wird in eine mit Firbrin gefüllte Plastikdose gelegt. Die verschlossene Plastikdose (es gibt nur einen kleinen Ein- und Ausgang für die beiden Blutgefäße), wird in der Leiste des  Schafes fixiert und die Haut darüber vernäht. Sechs Wochen nach der Operation werden die Schafe getötet. Ziel ist es, den Körper dazu zu bringen, neue Blutgefäße in einer Plastikdose zu bilden, die später an eine andere Stelle des Körpers transplantiert werden können.

 

Tödliche Nebenwirkungen

Regelmäßig berichten Wissenschaftler und Medien über angebliche Erfolge im Kampf gegen Krebs, Alzheimer, Parkinson und andere Krankheiten. Doch die Hoffnungen der betroffenen Patienten werden so gut wie immer enttäuscht. Von den angeblichen Wundermitteln hört man nie wieder etwas. Denn: Was beim Tier funktioniert, klappt bei Menschen noch lange nicht. Im Gegenteil: Viele im Tierversuch geprüfte Pharmaprodukte richten schwere Schäden an. Jüngste Beispiele: Genetcch-Medikament TGN1412, Blutfettsenker Lipobay®, Rheumamittel Vioxx® und das Herzmedikament Trasylol® - alle waren im Tierversuch für sicher befunden worden, riefen aber beim Menschen schwerste, oft sogar tödliche Nebenwirkungen hervor. Allein in Deutschland gehen Hochrechnungen zufolge jährlich 58.000 Todesfälle auf das Konto von Nebenwirkungen Tierversuchserprobter Arzneimittel. Tierversuche machen also unsere Arzneimittel nicht sicher.

 

 

Künstlich krank gemacht

Das tierexperimentelle System beruht auf einem falschen methodischen Ansatz. Im Tierversuch werden die Krankheiten des Menschen auf Symptome reduziert und bei Tieren in sogenannten „Tiermodellen“ künstlich hervorgerufen. Krebs und Alzheimer werden bei Mäusen durch Genmanipulation ausgelöst, Arterienverkalkung wird durch elektrische Reise in Blutgefäßen von Kaninchen, Diabetes durch Injektion eines zellstörendes Giftes  bei Ratten, ein Schlaganfall durch Verschluss einer Hirnarterie bei Ratten oder Mäusen nachgeahmt.

 

Medizinische Klinik 1, Universitätsklinikum Erlangen, Ulmenweg 18, 91054 Erlangen

Bi Ratten wird eine Leberfibrose durch Abbinden des Gallenganges oder 12-wöchiger Gabe einer giftigen Chemikalie hervorgerufen. Dann wird die Wirkung einer Testsubstanz untersucht. Die Behandlung erfolgt über einen Zeitraum von acht Wochendurch täglich zweimalige Injektion in die Bauchhöhle. Schließlich werden die Ratten getötet, um die Leber zu untersuchen.

 

Neuroradiologische Abteilung. Universitätsklinikum Erlangen, Schwabach Anlage 6, 91054 Erlangen

Bei Ratten wird ein Schlaganfall ausgelöst. Indem unter Narkose ein Nyklonfaden über eine Halsvene  in eine Hirnarterie eingefädelt wird. Der Faden bleibt dort stecken, so dass der dahinter liegende Gewebebereich nicht mehr durchblutet wird. Drei Ratten sterben innerhalb von 30 Minuten, weil mit dem Faden das Blutgefäß durchstoßen wird. –nach einer Stunde wird der Faden bei den überlebenden Tieren wieder herausgezogen. Das Gehirn wird wieder normal durchblutet. In den folgenden Tagen bekommen die Ratten verschiedene Testssubstanzen verabreicht. Sie haben Tage nach dem Auslösen des Schlaganfalls werden die Ratten auf Nervenschäden untersucht. Unter anderem werden sie am Schwanz hochgehoben, um festzustellen, inwieweit sie mit den Vorderbeinen greifen können. Nach 14 Tagen werden die Tiere getötet.

Solche „Tiermodelle“ sind nicht mit der komplexen Situation beim menschlichen Patienten vergleichbar. Wichtige Aspekte der Krankheitsenstehung wie Ernährung, Lebensgewohnheiten, schädliche Umweltflüsse sowie psychische und soziale Faktoren werden bei dieser Art Forschung nicht berücksichtig.

Die künstlich geschädigten „Tiermodelle“ haben mit der menschlichen Erkrankung und Ihre ursächlichen Faktoren nichts gemein.  Die Ursachen beispielsweise des Schlaganfalls sin dank Bevölkerungsstufen bekannt: Übergewicht, zu fett- und fleischreiche Ernährung, Rauchen und -Bewegungsmangel. Leberfibrose entsteht beim Menschen durch Viren oder übermäßiges Alkoholkonsum. In den genannten Beispielen werden nicht nur die Symptome künstlich hervorgerufen, sondern auch der Behandlungsversuch ist fern jeder Realität. Stress und  Angst bei den Tieren, denen 10 Wochen lang zweimal täglich Injektionen in die Bauchhöhle verabreicht wird, verfälschen die Versuchsergebnisse von vornerein. Solche Tierversuche sind nicht geeignet, die die Krankheiten des Menschen zu erforschen und zu heilen.

 

Warum Tierversuche?

Tierversuche werden nicht zum Wohle des Menschen durchgeführt, sondern weil Einflussreiche Interessengruppen davon profitieren. Experimentatoren, Universitäten, Pharma- und chemische Industrie. Auftragslabors, Versuchstierhändler, Firmen, die Zubehör herstellen – sie alle wollen, dass Tierversuche beibehalten werden. Die Qualität der Forschung wird nicht daran gemessen, wie vielen Menschen geholfen werden konnte, sondern an der Anzahl der Publikationen in renommierten Fachzeitschriften. Davon ist die Höhe der Forschungsgelder abhängig. Diese werden für neue Studien verwendet. Etwas Sinnvolles für kranke Menschen kommt dabei nicht heraus.

 

Mund-, Kiefer. Und Gesichtschirurgie Klinik, Universitätsklinikum Erlangen, Glückstraße 11, 91054 Erlangen

Acht Göttinger Minischweinen werden auf einer Seite des Oberkiefers fünf Backenzähne gezogen. Nach drei Monaten wird der Kieferknochen auf 2, 4, 6, oder 8 mm abgeschabt, um einen Knochendefekt zu simulieren. In den verbleibenden Kieferknochen werden sechs Implantate eingeschraubt. Das fehlende Knochenmaterial wird mit Knochenstückchen aus dem Backenknochen des jeweiligen Tiers aufgefüllt. Nach einer sechsmonatigen Heilungsphase werden Zahnprothesen auf die Implantate gesetzt. Weitere sechs Monate später werden die Schweine getötet. Die Kieferknochen mit den Implantaten werden zur Untersuchung herausgeschnitten.

 

Für eine bessere Medizin

Tierversuche und eine ethisch vertretbare Medizin und Wissenschaft schließen sich aus. Achtung und Ehrfurcht vor dem Leben müssen das höchste gebot menschlichen und insbesondere auch ärztlichen und wissenschaftlichen Handels sein. Ein Ende der Tierversuche bedeutet nicht ein Ende der medizinischen Forschung. Im Gegenteil. Ohne Tierversuche wäre die Medizin schon viel weiter, denn Tierversuche hatten wegen ihren falschen Ergebnissen den medizinischen Fortschritt nur auf.

Eine Vielzahlt tierversuchsfreier Verfahren, die mit menschlichen Zell- und Gewebekulturen oder komplexen Computermodellen arbeiten, liefern im Gegensatz zum Tierversuch aussagekräftige Ergebnisse. Viele Krankheiten könnten zudem durch Veränderungen unserer Lebensweise verhindert werden. Tierversuche müssen abgeschafft werden, um so den Weg frei zu machen für eine moderne, ethisch vertretbare Forschung, bei der die Beseitigung der krankmachenden Ursachen in Ernährung, Lebensweise und Umwelt im Vordergrund steht. Nur so lässt sich ein Fortschritt in der Menschheit erzielen.

 

Die genannten Tierversuche aus Erlangen und mehrere Tausend weitere, in den letzten Jahren in Deutschland durchgeführten Tierexperimente, sind in der Internetdatenband ( www.datenbank-tierversuche.de) dokumentiert.

 

 

Kontaktadresse:

 

M. Vollertsen - Diewerge

Tel/Fax: 09131/38625

 

Ärzte gegen Tierversuche e.V.

Landsbergstraße 103; 80339 München

Tel.: 089-3599349; Fax.: 089-35652127

info@aerzte-gegen-tierversuche.de; www.aerzte-gegen-tierversuche.de