...ist der traurigste Teil. Hier sind alle Tiere zu finden,die ein glückliches Ende bei neuen Besitzern gefunden haben oder die leider kein neues Frauchen oder Herrchen gefunden haben und in unserem Tierheim gestorben sind.

Wie nah Freud und Leid doch zusammen liegen können, wird einem mal wieder bei der Geschichte der kleinen Lucy aus dem Tierheim Erlangen vor Augen geführt.

 

Lucy war eine kleine Mischlingshündin, deren Schicksal die Mitarbeiter des Erlanger Tierheims ganz besonders berührt hat. Aber beginnen wir ganz von vorn. Anfang des Jahres 2016 stand plötzlich, ganz unvermittelt  ein osteuropäischer Mitbürger, der der deutschen Sprache nur mäßig mächtig war, im Tierheim und erbat Hilfe, da sein Hund nicht mehr aufstehen konnte und nichts mehr fressen wollte. Wie sich heraus stellte war er mit Lucy jeden Tag in der Fußgängerzone und hat mit ihr um Almosen gebettelt. So musste Lucy praktisch Tag ein Tag aus, ihr „Futter verdienen“. Da ihm die Hündin jedoch in diesem Zustand keine Hilfe mehr war, brachte er sie ins Tierheim. 

Bei näherer Untersuchung der Hündin stellte sich heraus, dass sie im Beckenbereich extrem schmerzempfindlich war. Von außen war jedoch keine Verletzung sichtbar. Um abzuklären, woher die Schmerzen der Hündin kamen, sind die Tierheim-Mitarbeiter sofort mit ihr zum Tierarzt gefahren. Durch Röntgendiagnostik konnte letztendlich fest gestellt werden, dass Lucy mehrere Schrotkugeln in der Hinterhand hatte! Kein Wunder also, dass sie derartige Schmerzen hatte. Sofort wurde eine OP eingeleitet und die Schrotkugeln aus ihrem kleinen Körper entfernt. Im Anschluss folgte nun eine langwierige Nachbehandlung der Wunde. Jeden Tag musste sie neu verbunden und die Wunde versorgt werden. All das hat Lucy mit einer Engelsgeduld über sich ergehen lassen. Mit der Zeit verheilte schließlich alles gut und sie entwickelte sich im Tierheim zu einem richtigen kleinen Sonneschein. Sie war immer lustig und gut gelaunt und schlich sich so natürlich in die Herzen aller Tierheim-Mitarbeiter und natürlich auch vieler ehrenamtlicher Gassigeher. Als sie schließlich zur Vermittlung frei gegeben werden konnte, fand sich auch relativ schnell eine nette Familie, die ihr ein neues Zuhause schenken wollte. Endlich sollte Lucy nun glücklich werden und zog in ihr neues Zuhause. Alle waren glücklich, Lucy, die nun liebevoll umsorgt und gepflegt wurde;  ihre neue Familie, da Lucy ihre Lebenslust auf sämtliche anderen Familienmitglieder übertrug und die Tierheim-Mitarbeiter, da Lucy nun ein tolles, neues Zuhause gefunden hatte. Doch leider war dieser glücklicher Zustand nicht von langer Dauer. Kaum ein halbes Jahr später erreichte die Tierheim-Mitarbeiter die traurige Nachricht, dass Lucy an einer akuten Leukämie erkrankte und trotz aller Bemühungen um ihr Leben eingeschläfert werden musste. Diese traurige Lebensgeschichte der kleinen Lucy zeigt einmal wieder, dass manche einfach kein Glück im Leben zu haben scheinen.

 

Kartei-Nr: 4/14

Rasse: Mischling

Farbe: Weiß, Dunkelbraun

Alter: ca. 2006 geboren

Geschlecht: Männlich

kastriert: ja

geimpft: ja

gechipt: ja

tätowiert:

Tierheim Eingang/Grund: 22.04.2012/Abgabetier

 

Am Donnerstag, den 25.02.2016, 13.45 Uhr haben sich die Himmelspforten für unseren kleinen Springball Chanel  im Alter von 3,5 Jahren geöffnet.

Chanel hat von Geburt an die Folgen und Einschränkungen einer angeborenen Missbildung der Wirbelsäule mit bewundernswerter Duldsamkeit ertragen. Dank ständiger tierärztlicher und tierpflegerischer Betreuung konnte sie bis zur ihrem Tod schmerzfrei alle Möglichkeiten eines – wenn auch eingeschränkten – erfüllten Hundelebens erfahren. Keiner konnte ihrem Charme, ihrer Lebensfreude und ihren Forderungen nach Streicheleinheiten und Haute Cuisine widerstehen.. Ihr Hundepate Werner und alle Mitarbeiter des Tierheims werden Chanel schmerzlich vermissen.

 

Unser kleiner Terrier-Mischling  B U F F Y , geboren 1998

Ist am 15.06.2015, 11.00 Uhr in die ewigen Jagdgründe eingegangen.

 

Nach seiner Befreiung aus einer katastrophalen und verantwortungslosen

Massentierhaltung von insgesamt ca. 400 Hunden  im Februar 2000 und dem täglichen Überlebenskampf entronnen, hatte sich Buffy sehr schnell entschieden, die Geborgenheit und Sicherheit seines neuen Zuhauses nie mehr zu verlassen. Seitdem hat sich Buffy jedem Vermittlungsversuch konsequent und mit Erfolg widersetzt.

 

Buffy hat bis zu seinem Tod die regelmäßigen Spaziergänge, Streicheleinheiten und Zuwendungen seiner Hundepaten genossen....!

Unsere liebenswerte, gutmütige Molli hat uns am 21.05.2015, 17:00 Uhr im Alter von 17 Jahren für immer verlassen. Sie hat mit ihren strahlend blauen Huskyaugen jeden Besucher verzaubert. Wir werden sie vermissen!

 

 

Am 15.05.2015 haben die Engel unseren lieben Mancha zu sich geholt.

Gerne hätten wir dir eine Chance auf ein wundervolles Leben mit deinen eigenen Menschen gegeben, kleiner Mann, doch die Krankheit hat gesiegt. Jetzt bist du an einem Ort, an dem es keine Schmerzen und kein Leid mehr gibt! Deine Treuen bernsteinfarbenen Augen fehlen sehr!


run free kleiner Engel

Am 27 Februar 2009 wurden wir plötzlich getrennt.

Die Probleme mit der Prostata kannten wir, den bösartigen Bauchtumor nicht. Zappa wurde 11 Jahre alt.

Im März 2007 kam der friedfertige American Stafford ins Tierheim Erlangen. Und im Mai fand er ein Frauchen, das ihn zwar nicht ganz nehmen durfte, aber jede freie Minute mit ihm verbrachte. Auch den 27 Februar 2009......................

 

Die Liebe bleibt.

Mit 10 Jahren musstest du noch das Tierheim erleben. Aber wir hatten nie den Eindruck, dass dich das sehr mitnahm. Du warst eine ruhige, liebe und schmusige Katze und wirktest doch immer zufrieden. So wie wir dich kennen lernen durften bist du auch von uns gegangen...Ganz friedlich bist du eingeschlafen, in deinem Lieblingskörbchen.Noch wenige Stunden zuvor war die tierärztliche Untersuchung ohne Auffälligkeiten...Wolltest du so gehen? Ohne uns Menschen unruhig zu machen? Auf deine typisch ruhige Art?

Die Hitze der vergangenen Tage hat unseren verspielten Gino etwas schlapp gemacht - dachten wir. Doch es wurde kühler, aber er nicht wieder fitter... Am dritten „schlappen“ Tag brachten wir ihn zum Tierarzt. Ein Tumor im Bauch beendete sein Leben an diesem Tag.
(26. August 2009)

Gino wurde abgegeben und musste leider auch sein Lebensabend im Tierheim verbringen, weil seine Besitzer nicht mehr mit ihm zurecht kamen.
Wir kamen sehr gut mit ihm zurecht und haben ihm alles gegeben, was in unserer Macht stand - bis zum Ende!
Du fehlst uns wirklich sehr...

Er hatte das Herz eines Kämpfers.

 

Weil man mit ihm, einem reinrassigen American Bulldog und somit in Bayern "Kampfhund der Kategorie 2" nicht wohnen durfte, kam er 2008 zu uns ins Tierheim. Interessenten fand er nicht - unser alter "Groggers" rächte sich, indem er irgendwann Fremde nicht mehr mochte. Aber uns mochte er. Er war gerne im warmen Büro, dankbar fürs Ohrenkraulen und für ein paar Schritte Gassi, deren Dauer stets sein charakterstarker Dickkopf bestimmte.

 

Doch am Anfang seines 13. Lebensjahres, am Morgen des 2. Januar 2010 beschloß er, daß es Zeit für ihn ist. Zeit, nicht mehr aufzustehen. Zeit von uns gehen.

Groggers, wir wissen, daß Du richtig gehandelt hast - trotzdem: Deinen massigen Kopf mit dem ruhigen Blick auf uns geheftet - wir vermissen ihn hinter der Scheibe unserer Bürotür.

Lieber Murphy.

 

 

Wir lassen los.

 

Wir lassen Dich gehen, auch wenn Du uns fehlst.

 

Wir lassen Dich gehen, voll Trauer, wir vergessen Dich nicht.

 

Wir lassen Dich gehen, es ist so leichter für Dich.

 

Wir lassen Dich gehen, doch in unseren Herzen bleibst Du für immer,

 

Wir vermissen Dich.

 

 

Marie, Manu, Rico

 

 

Du bleibst unvergessen, hast in so kurzer Zeit unsere Herzen erobert.

auf deinem Weg über die Regenbogenbrücke bin ich in Gedanken bei dir.

wir sehen uns ganz sicher wieder.

Rico

Er wünschte sich sehnlichst ein zu Hause, doch diesen Wunsch konnten wir ihm nicht erfüllen. Niemand wollte einen Hund von 13 Jahren bei sich aufnehmen.

 

Wir konnten ihm nur auf seinem letzten Weg begleiten den schwersten für uns. Aber für Cäsar war es der richtige Weg, er hat uns an diesem Tag gezeigt, dass ihn seine Beine nicht mehr tragen wollten.

 

Wir denken an dich.

Dieses Jahr 2010 hat doch eben erst begonnen und wir müssen bereits um so viele Tiere trauern ! Wir sind verzweifelt deswegen und fragen uns, wieviele Tiere wir denn noch verlieren sollen. So verließ uns auch unsere

 

 

Laika

 

Du kamst am 19. März 2009 zu uns, weil Deine Besitzer den Wesenstest nicht zahlen wollten, der für Dich als Alano-Mix - als "Kampfhund" der Kategorie 2 - vorgeschrieben ist. Ich hatte gerade erst meinen Zappa wegen eines Bauchtumors verloren. Du hast mich anfangs überfordert mit Deiner unglaublichen Kraft, Deiner schier unerschöpflichen Energie, Deiner unbezwingbaren Sturheit. Aber so stur und ungestüm bist Du dann eben in mein Herz gerannt. Du kanntest damals wenig von der Welt - wir haben viel zusammen erlebt.

Bis Du im Herbst trotz Deiner nur 5 Jahre immer schlapper wurdest. Was haben die Ärzte alle für Diagnosen gestellt. Leider erst ganz am Ende erfuhren wir, daß es Lymphdrüsenkrebs ist. Er nahm Dir all Deine Energie und Deine Kraft.

Den 19. Januar 2010 verbrachten wir in der Tierklinik. Du an der Infusion - an mich gekuschelt. Du hast mich angesehen und irgendwann spürte ich ganz genau, was Du von mir wolltest. Du mochtest keine Infusionen mehr, keine Tabletten, die alle eh nichts halfen. Du wolltest Dich auf Deinen letzten Weg machen - und ich wünschte, ich wäre ihn um deinetwegen schon ein paar Tage früher mit Dir gegangen. Du wußtest, wie es um Dich steht, hast nicht gekämpft - wir kämpften um Dich, weil wir Dich behalten wollten.

 

So bleibt mir nur, Dich immer lieb zu behalten, mein Laikers, meine Kleine.

 

Deine Gaby und das ganze Tierheim

 

Am 22.02.10 bist du zu uns gekommen mit offenen Stellen an den Hinterläufen, sogenannte „Bumblefüßen“. Wir hatten viel Freude mit dir, du warst eine liebe, handzahme Ratte.

Nach kurzer Zeit ging es los mit dem Röcheln und dem Niesen, wir haben versucht durch Anweisung unserer Tierärztin dich zu behandeln, aber leider hast du es trotzdem nicht geschafft. Du warst doch erst 1 Jahr...

 

Wie kein Zweiter brachtest Du deine Lebensfreude durch Ballspielen zum Ausdruck. Du konntest kaum noch gassi gehen, weil deine alten Beine Dich nur noch schwer trugen, und doch liebtest Du es Stunden lang im Auslauf Ball zu spielen. Als Du aber nicht mal mehr einem Ball hinterher rennen konntest, wussten wir, es war Zeit für Dich... Wir wünschen uns für Dich, dass es Tennisbälle im Hundehimmel gibt...

Lange konntest Du gut Leben mit deiner offenen Backe die von einer Zahnfehlstellung her kam. Doch irgendwann wurden Deine Schmerzen so groß, dass Du nicht mehr essen konntest...

Danke für die Geduld, mit der Du all unsere Behandlungen und Heilungsversuche ertragen hast. Du fehlst nicht nur uns, sondern auch deiner Freundin Lilly und deinem neuen Kumpel Mikel, die beide das Schicksal einer Zahnfehlstellung mit Dir teilen.

Dein Herrchen war gestorben, im Februar 2010 kamst Du zu uns ins Tierheim. Als stattlicher American Bulldog warst Du der Blickfang mit Deinem großen Kopf und den Riesenpfoten. Und Du hattest ein ebenso großes Herz - für andere Hunde und für die Menschen, denen Du mit selten erlebter Gutmütigkeit begegnet bist. Mit 11 Jahren hast Du nicht mehr viel erwartet vom Leben. Es gefiel Dir, auf unserem Hof hin- und herzustiefeln, den Pflegern – besser noch einer Hündin - nachzulaufen. In der Sonne liegen und beschmust werden, das liebtest Du sehr. Und Du freutest Dich über jedes kurze Gassigehen.  

Doch dann fraß der Krebs Dich immer rascher auf. Als Du anfingst, zu leiden, haben wir Dich erlöst - am 14. Oktober 2010. Eigenwillig bliebst Du bis zum Schluß. Mucks, ich und wir alle hoffen, dass es Dir da, wo Du jetzt bist, besser geht und dass Du uns von dort oben noch ein paar mal Deine Pfote auflegst, wie Du es immer getan hast.

Brief aus dem Regenbogenland

 

Ihr wart bei mir bis zum Ende. Und auch nachdem ich schon gegangen war, habt Ihr mich noch eine Weile gehalten. Als meine Seele meinen Körper verließ, blickte ich hinab und sah euch weinen. Ich würde euch gerne sagen dass ich alles verstanden habe. Ihr habt diese letzte Entscheidung nur für mich gefällt. Und sie war weise. Es war Zeit für zu gehen. Ich danke euch für euer Verständnis. Niemand wird meinen Platz einnehmen. Aber die, die nach mir kommen, brauchen die Liebe und Zuneigung so, wie ich sie hatte. Ihr denkt immer an mich. Das sind Momente, wo Ihr so unendlich traurig seit. Bitte, denkt nicht voller Trauer zurück. Denkt nur an die schöne Zeit. Und wenn die nächsten Wegbegleiter euch für immer verlassen müssen, dann werde ich an der Regenbogenbrücke auf sie warten. Und werde auf sie aufpassen- für euch!

Ich danke euch dafür, dass Ihr mich geliebt habt, für mich gesorgt habt und den Mut hattet mich mit Würde gehen zu lassen.

 

Euer treuer Leon (Hovi)

 

Was hätten wir für einen Zaubertrank gegeben,

der dich von deiner Krankheit VIP geheilt hätte.

 

Du fehlst uns sehr!

 

 

wir haben gekämpft und wir haben verloren,

die Zeit kann man nicht besiegen.

 

Leider!

Unser liebster Lenny man sagt: " Hoffnung stirbt zuletzt".

Wir werden wohl nie wieder zu hoffen wagen, denn unsere Hoffnung

ist mit dir gestorben.

 

Ruh in Frieden unser Großer.

 

+ 17.11.2011

Soviel Lebenslust brachtest Du mit in`s Tierheim! Sogar zickige Einzelkatzen hast Du einfach um deine Samtpfoten gewickelt und sie mussten mit Dir spielen! Jeder Mensch der in „Dein“ Zimmer kam war sofort Feuer und Flamme für Deine offene freundliche Art! Deine ganze Energie hast Du darauf verbracht mit jedem gut Freund zu sein...

Mit Deiner unheilbaren Inkontinenz schwand Deine Lebenslust zusehens. Du hast Dich aufgegeben, Dich nicht mehr geputzt, nicht mehr gespielt nicht mehr geschmust... 

Wir konnten nur noch einen Schatten des einstig Lebenslustigen Katers von seinen Leiden erlösen und hoffen sehr, das Richtige getan zu haben, auch wenn dein Verlust schmerzt...

Die besten Sterben jung

Durch eines hast du dich besonders ausgezeichnet und zwar durch dein lautes Organ. Su wusste man immer gleich, wenn man ins Zimmer kam, wo man dich suchen musste. Anfangs bist du die meißte Zeit in deinem Korb gesessen, aber nach und nach hast du zu uns Vertrauen gefasst. Zum Schluss bist du sogar auf der Couch direkt neben der Türe gesessen und hast jeden der herein kam mit einem lauten "Miau!" begrüßt. Leider wurde dir am Ende der Schnupfen zum Verhängniss.

 

Wir werden alle die gemeinsamen Kuschelstunden auf der Couch mit dir, nicht vergessen.

+ 09.03.2012

Verstoßen von deiner Mama, habe ich beschlossen dich mit der Hand aufzuziehen. Ehrlich gesagt habe ich mir nicht viele Chancen ausgerechnet, dich kleinen Wurm groß zu bekommen, aber du hast gekämpft und einen unglaublichen Lebenswillen an den Tag gelegt. Meine Freude war riesen groß, Woche für Woche hast du dich mehr und mehr in mein Herz geschlichen.

Um so schwerer ist es für mich zu verstehen, was in jener Nacht passiert ist, am Morgen lagst du in deinem Käfig und konntest dich nicht mehr bewegen. Drei Tierärzte haben versucht die Ursache zu finden. Röntgen, Medikamente und Infusionen haben nicht geholfen und noch dazu hatten wir keinen Befund. Deine Chancen standen nicht gut, ich wollte für dich kämpfen, aber du wusstest wahrscheinlich dass man nicht jeden Kampf gewinnen kann. Du hast dein Köpfchen in meine Hand gelegt, meine Streicheleinheiten noch genossen und hast ganz still und leise den kampf beendet.

Nein Klopfer ich bin nicht böse, dass du nicht gekämpft hast, gib mir nur etwas Zeit bis die Wunden des Kampfes verheilt sind.

Gegen Ende deines Lebens waren es weniger deine Beine, als viel mehr dein eisernen Wille, der dich noch durchs Leben trug. Jetzt hast du dich für immer zur Ruhe gelegt, und wir vermissen deine munteren Hüpfer, in Richtung Futter, die so untypisch waren für eine Dame deines Alters.

Ich kann diesen Text nicht schreiben. Dabei müßte ich doch schreiben können

von Dir als begeisterte Autofahrerin, von den Wiesen, in denen Du Dich so gerne

gewälzt hast, von Deinem Fischteich, in den Du im Sommer so gerne gingst, von

der Picknickdecke, auf - und nicht neben - der Du so selbstverständlich mit mir

lagst, von den unzähligen Kuschelstunden, die wir beide verbrachten und von dem

Leid, das vor 6 Wochen anfing und von dem wir Dich erlösten - von Deinen Augen,

die nichts mehr sahen, Deinen Beinen, die nicht mehr wollten. Aber ich kann das 

nicht schreiben.

 

Vielleicht weil ich Dich in jedem Grashalm sehe, in Deinem geliebten Eisbären, der

jetzt alleine mit mir Auto fährt, weil ich Dich trotzig bellen höre und Deine so typische

Begrüßung sehe - mit heftigem Schwanzwedeln und freudigen Hüpfern. Und weil ich

Deinen Kopf auf meinem Schoß fühle, Dein Bein um mein Bein gelegt, das mir bedeutet, 

jetzt bloß nicht wegzugehen, Deine Schnauze an mich gepreßt, Deine Pfote in meiner 

Hand. Deshalb kann ich diesen Text nicht schreiben. Weil Du in mir noch lebst. 

 

Chips, ich hab Dir versprochen, daß ich mal zu Dir komme in den Hundehimmel und

das muß einfach geschehen, wo Du mir doch so sehr vertraut hast. Dafür - und das

war bei Dir keine Selbstverständlichkeit - bin ich Dir ewig dankbar.

 

Deine Gaby


Auch wir Tierheim-Mitarbeiter vermissen dich sehr und sind traurig, dass du auf diesem Wege gehen musstest. Bei jedem Betreten der Futterküche spüren wir die Leere, denn du fehlst.

Ommel

 

Hunde wie Du

 

Hunde wie Du, die sollten ein liebes Frauchen zum Kuscheln haben und nicht auf dem Röntgentisch liegen.

Hunde wie Du, die sollten im Auto zu schönen Wiesen und Flüssen fahren und nicht in die Tierklinik.

Hunde wie Du, die sollten ein behagliches zuhause haben und nicht auf dem Boden im Tierarztzimmer liegen.

Hunde wie Du, die sollten sich freuen am Leben und nicht so schrecklich krank sein. 

Hunde wie Du, die sollten ihre riesengroße Sanftmut, Liebe und Anhänglichkeit belohnt bekommen und kein Leid erfahren.

 

Ich habe es versucht - aber es hat nicht gereicht, die Zeit war zu kurz. 

Wie schön hätte alles sein können....